Frauengesundheit

Behandlungsschwerpunkte

  • Hormonungleichgewicht
  • Östrogendominanz
  • Beschwerden während der Menstruation
  • Beschwerden in der Schwangerschaft
  • Homöopathische bzw. naturheilkundliche Begleitung beim Absetzten der Pille
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Beschwerden im Klimakterium
  • Endometriose

Östrogendominanz

Wir sprechen von Östrogendominanz, wenn der Östrogenspiegel bei Frauen relativ erhöht ist und dadurch die Balance zwischen den Östrogenen und dem Progesteron gestört ist.

Das Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron sagt nicht unbedingt etwas über die tatsächliche Östrogenmenge aus, vielmehr ist das relative Verhältnis der beiden Geschlechtshormone zueinander entscheidend. Tatsächlich kann eine Östrogendominanz auch dann bestehen, wenn der Östrogenspiegel objektiv selbst erniedrigt ist. Oder die Östrogen- und Progesteronwerte liegen (noch) im Normbereich, im Vergleich zu Östrogen besteht jedoch ein relativer Mangel an Progesteron.

Ursachen einer Östrogendominanz:

  • Xenoöstrogene: Phenole, Phtalate, Teflon, Aromaten und weitere Umweltgifte
  • Östrogene in unserer Nahrung, vor allem in Fleisch und in Milchprodukten
  • Übermäßiger Konsum von östrogenergen  Superfoods
  • Genetische Prädisposition
  • Adipositas
  • Chronischer Stress
  • Mangelnde Bewegung
  • Unzureichender Muskelmasseanteil
  • oft sehr frühe Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva

 

Eine Verbesserung der Symptome lässt sich meist nicht mit einer einfachen Hormongabe erzielen, sondern führt über eine Entgiftung, eine Verbesserung der Leberfunktion und einer Vermeidung von entzündlichen Prozessen im Körper.

Wie kann  sich eine Östrogendominanz zeigen?

Unregelmäßigkeiten im Zyklus, Symptome des Prämenstruellen Syndroms oder unerfüllter Kinderwunsch,starke oder lange Menstruationsblutungen, aber auch eine Verstärkung der Wechseljahrbeschwerden, Trockene Schleimhäute, Zysten, Myome, Libidoverlust, Migräne, Schwindelanfälle, Wassereinlagerungen, Schlafstörungen und psychische Beeinträchtigungen wie Stimmungsschwankungen oder eine depressive Verstimmung – diese und viele andere Beschwerden können Hinweise auf eine Östrogendominanz bzw. einen Progesteronmangel sein.

Endometriose

Die Entstehung der Endometriose ungeklärt. ⁣⁣
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Warum produziert der Körper  Gewebe an Stellen, wo dieses nicht hingehört?
Wie kann es sein, dass man sogar Gebärmutterschleimhaut im Auge finden kann? Letzteres ist einer der Gründe, warum man davon ausgeht, dass die „Versprengungstheorie“ auf jeden Fall nicht vollständig ist. ⁣⁣
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Endometriose wird sicher hormonell beeinflusst, schließlich ist es hormonabhängiges Gewebe, aber man kommt mehr und mehr zu der Ansicht, dass  auch Autoimmunprozesse eine Rolle spielen. Bei der Endometriose finden sich immer auch die Anzeichen einer stillen chronisch systemischen Entzündung und die Höhe der Entzündungsparameter korreliert mit der Intensität der Schmerzen. ⁣⁣
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Daher ist ein hormonelles Gleichgewicht ohne Östrogendominanz gleich in zweierlei Hinsicht wichtig. Denn erstens sind die häufig für eine Östrogendominanz bzw. deren Symptome verantwortlichen toxischen Metaboliten hochgradig proentzündlich und zweites haben sie eine massive östrogenerge Restwirkung und können damit proliferativ aufs Endometrium wirken. Und zwar über den gesamten Zyklus. ⁣⁣
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Eine große Rolle spielen hierbei neben genetischen Ursachen, Giftstoffe, denn die toxischen Metaboliten werden vor allem dann gebildet, wenn die Leber überlastet ist, so dass sie das körpereigene Östrogen nicht genügend abbauen kann.⁣⁣
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