Klassische Homöopathie

Meine Behandlungsschwerpunkte:

Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit akuten und chronischen Erkrankungen

Homöopathie bei Kindern:
  • Schlafstörungen
  • Akute Infekte / Infektanfälligkeit
  • chronische Infekte
  • Mittelohrentzündungen
  • Fieber / Fieberkrämpfe
  • Allergien: Neurodermitis, allergisches Asthma, Heuschnupfen
  • Autoimmunerkrankungen: Colitis ulcerosa, Morbus crohn
  • Akute Verletzungen
Homöopathie bei Erwachsenen
  • Kopfschmerzen wie Migräne oder Spannungskopfschmerz
  • Akute Entzündungen wie Mittelohr- Mandel oder Blasenentzündung, Schnupfen, Halsschmerzen
  • Chronische Erkrankungen wie Neurodermitis oder Allergien
  • Schlafstörungen
  • Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoditis, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Lupus erythematodes
  • Nebennierenschwäche
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Infektanfälligkeit
  • Akute Verletzungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Beschwerden in der Schwangerschaft
  • Beschwerden im Klimakterium

 

Homöopathie ist eine Regulationsbehandlung. Präziser gesagt, sie ist eine  spezifische Reiz-Regulationstherapie. Der spezifische Reiz (das Homöopathikum) soll die Fähigkeit zur Selbstregulation des Kranken gezielt stimulieren, das bedeutet, dass die `Selbstheilungskräfte´ aktiviert werden. Ziel ist nicht nur eine Linderung der Beschwerden. Darüber hinaus sollen auch die gestörten „Funktionen“ im Organismus, die Krankheitssymptome verursachen, positiv beeinflusst werden. Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem sollen optimal miteinander funktionieren. Die Gesamtkonstitution des Patienten kann so gestärkt werden. Die homöopathische Medizin orientiert sich nicht nur am Befund, sondern auch am Befinden des Patienten. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit und berücksichtigt, dass für die individuelle Ermittlung einer passenden Behandlung körperliche und seelische Symptome eine Rolle spielen können.

Basis für die Arzneiwahl ist eine genaue Untersuchung des Krankheitsverlaufes und eine umfassende Analyse aller Symptome des Kranken durch den Homöopathen.

Nach aufwändiger Fallaufnahme und Auswertung des individuellen Krankheitszustandes wird nach genau definierten Kriterien ein homöopathisches Einzelmittel bestimmt. Dieses nimmt der Patient nach Vorschrift ein. Der Behandlungsverlauf ist individuell, deshalb ist es wichtig, die Therapie im Rahmen von Verlaufskontrollen den individuellen Reaktionen des Patienten anzupassen.

Was ist ein homöopathisches Mittel?

Das Homöopathische Arzneibuch (HAB) beschreibt sehr exakt die Regeln, nach denen homöopathische Arzneien hergestellt werden müssen. Diese sind für alle Hersteller verbindlich.
Die Ausgangssubstanzen werden nicht nur aus Pflanzenbestandteilen, sondern auch aus organischen Materialien, Tiergiften, Salzen und Mineralien, Metallen, Schwermetallen und Krankheitsprodukten (Nosoden) gewonnen, die spezifisch aufbreitet werden.

In einem weiteren Schritt wird aus einer solchen Ausgangssubstanz mittels eines Verdünnungs- und Verschüttlungsverfahrens in einem vorgeschriebenen Mischungsverhältnis (Potenzierung genannt) das eigentliche Homöopathikum hergestellt.

In Deutschland und der EU zugelassene homöopathische Arzneimittel sind apothekenpflichtig und unterliegen strengen Qualitätskontrollen.

Das Wesentliche ist dabei die Potenzierung, der Prozess des Verdünnen und Verschüttelns. Es werden drei Potenzierungsreihen unterschieden:



D-Potenzen (Dezimalreihe): Verdünnungsverhältnis pro Potenzierungsschritt 1:10

C-Potenzen (Centisemalreihe): Verdünnungsverhältnis pro Potenzierungsschritt 1:100

Q-Potenzen (Quentisemalreihe): Verdünnungsverhältnisi pro Potenzierungsschritt 1:50.000

Geschüttelt wird pro Schritt 10 mal, wobei der nächste Schritt jeweils aus der vorhergehenden Lösung aufbereitet wird.

Nun kann man schnell ausrechnen, das ab der D24 der C12 und der Q5 von der Ausgangssubstanz mathematisch keine Moleküle mehr enthalten sind (oberhalb der Loschmidt’sche Zahl).

Potenzen über dieser Schwelle werden deshalb als Hochpotenzen bezeichnet. Klassische Homöopathen arbeiten üblicherweise mit aufsteigenden Q-Potenzen bis Q 24 oder mit C Potenzen von C30-C100.000.

Niedrige D-Potenzen wie D6 oder D12 oder auch Komplexmittel heißen zwar auf der Packung auch homöopathische Arzneimittel, werden aber nach anderen Verfahren angewendet, z.B. in der antrophosphischen Medizin oder zur Substitution als Schüsslersalze und anderen naturheilkundlichen Konzepten.

Ein potenziertes Arzneimittel ist genau genommen erst ein Homöopathikum, wenn es nach homöopathischen Prinzipien verordnet wird und nicht weil es auf der Packung steht. ( Tjado Galic)